Ben l’oncle Soul ist mehr als der französische Chanson-Onkel. Mit französischen und englischen Texten versteht es der französische Retro-Soulsänger und Songwriter das Publikum zu begeistern. Sein aktuelles Album, das so heißt wie er selbst, existiert neben der Studioversion auch noch als Live-Mitschnitt von einem Pariser Konzert, welches erst vor wenigen Wochen veröffentlicht wurde. Auf dem Konzert lässt sich förmlich spüren, dass niemand der Gäste im Publikum still auf seinem Plätzchen hockt.
Der Soulonkel kommt nach Deutschland und machte am Samstag bereits Halt in Mannheim. Diesen Mittwoch wird er in der Münchner Muffathalle den Soul mit seiner Band zum Besten geben.
Entschleunigung durch eine Soulinterpretation von Seven Nation Army gibts am Mittwoch, 26. Okt. 2011 für 25€ an der Abendkasse (20€ im VVK).
Der Münchner Großstadtdschungel soll angeblich weniger stressbehaftet sein, als der anderer Metropolen Deutschlands. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage muss jeder für sich prüfen. Bekannt ist das Bayernländle jedoch für seine hohe Produktivität der Arbeit. Weniger einfach als in anderen Städten empfinde ich die Möglichkeit, sich dem geschäftigen Treiben abends zu entziehen – einfach abschalten und „scheiß auf Fassade!“ ist jedes Mal eine kleine Herausforderung.
Und dennoch gibt es sie, diese Oasen der Entspannung, man findet sie im Glockenbachviertel, in Schwabing oder bei dem wirklich vielfältigen Konzertangebot, den die bayerische Landeshauptstadt bietet. Ohne Versprechungen zu machen (Ihr wisst, der Entschleunigung wegen), kommen an dieser Stelle zukünftig ein paar Tipps über gute Partys und Gigs in München.
Den Anfang macht die isländische Band Gus Gus, die mittlerweile ihr 16jähriges Bühnenjubiläum feiert und um den neuen Sänger Daníel Ágúst Haraldsson auf Tour zu ihrem überaus gelungenen neuen Album Arabian Horse geht. Am 2. Oktober macht die Kombo im Werk des Backstage München Station und wird dort vor einem überschaubaren Publikum ihren Techno-Soul-Sound zum Besten geben.
Wer Gus Gus noch nicht kennt, ja, dem sei mit den folgenden Tracks geholfen:
Die erste Single vom Album Arabian Horse: Selfoss
GusGus- Selfoss by Circulo Mixup
Ein Remix des Titels Over:
Gusgus – Over (Life And Death Remix) by Blisspop
Für Freunde der gepflegten Remixes sei eine Suche nach GusGus auf Soundcloud empfohlen. Die Szene übertrifft sich regelmäßig in genialen Mixes um die Songs der Isländer.
In der Nähe von München bietet ein Imkerverein Interessierten “Imker auf Probe” an. Petra, die sonst Beraterin in einer großen Werbeagentur ist, imkert seit etwa einem Jahr und hat schon ihre erste Honigernte hinter sich. Sie hat mich zu ihrem Bienenstock eingeladen und erzählt, wie sie eigentlich zum Imkern gekommen ist und warum eigentlich jeder Imker werden kann.

Petra, magst Du so gerne Honig oder wie bist Du dazu gekommen, Imkerin zu werden?
Ich habe vor einem Jahr einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Imkern in Berlin gelesen, was mich fasziniert hat. Man liest vom großen Bienensterben und da dachte ich mir, was in Berlin geht, funktioniert auch in München. So wurde mein Interesse geweckt. Ich wohne in einem Flachdachhaus und hatte die Vorstellung, die Bienenkästen oben auf das Dach zu stellen. Mein Opa war ebenfalls Hobbyimker mit vierzig Bienenvölkern, ich war damals allerdings noch zu klein, um das richtig mitzubekommen. Ich erinnere mich noch daran, für ihn Grassamen für die Pfeife gesammelt zu haben. Durch ihn habe ich die Bienen erlebt und eine Faszination empfunden, allerdings ohne selbst mitimkern zu können. Durch den Artikel ist mir aufgefallen, dass Bienen in München selten geworden sind – wir haben kaum welche in unserem Garten.
Sind die Bienen in freier Wildbahn nicht mehr anzutreffen?
Nein, weil das große Bienensterben dazu geführt hat, dass die Bienenvölker verschwunden sind. Es gibt eine Milbe, die behandelt werden muss, sonst kann sie ein ganzes Bienenvolk dezimieren. Ich habe mir gedacht: Das ist genial, ich mache etwas für mich und lerne das Imkern als Hobby. Gleichzeitig tue ich Gutes für die Natur und kümmere mich darum, dass meine Bienenvölker gesund gehalten werden.
Wie fängt man das Imkern denn an?
Ideal ist es, wenn man einen Kurs wie hier machen kann: „Imker auf Probe“. Aber das muss man nicht. Man kann sich auch an einen Imkerverein wenden und dort fragen, ob jemand ein Volk abzugeben hat. Dann benötigt man noch einen Kasten für den Bienenstock, etwas Werkzeug und stellt das Bienenvolk an einen schönen Platz. Idealerweise ist genug Tracht in der Nähe, das heißt ausreichend Blüten, wie zum Beispiel Löwenzahn, Raps oder eine Lindenallee. Damit stellt man sicher, dass die Bienen das ganze Jahr über Blüten finden. Dann braucht man nur noch ein gutes Buch, in dem steht wie man vorzugehen hat. Imkern ist kein Hexenwerk, es ist lediglich etwas Erfahrung notwendig. Ich habe ein ideales Bienenvolk bekommen das genau macht was ich möchte. Aber es gibt natürlich auch Völker, die schwärmen, bilden mehrere Ablegerköniginnen oder machen sonstiges was man nicht möchte. Dafür ist es hilfreich wenn man weiß was man macht.
Was benötigt man an Ausstattung, um sich ein Bienenvolk zu halten?
Pro Bienenvolk braucht man eine Bienenbeute, das ist der Boden eines Stocks und idealerweise drei bis vier Zargen, also die Kästen die man auf die Beute aufsetzt. Das Bienenvolk wächst, dementsprechend muss der Kasten mitwachsen. Eine Beute kostet etwa 110 Euro, das Volk selber kostet zwischen 50 und 75 Euro. Dann brauche ich für meinen eigenen Schutz noch ein Hemd, einen Hut und Handschuhe. Das Hemd kann man aus einem alten Hemd selbst zurecht schneiden und für die Handschuhe kann man normale Gummihandschuhe verwenden. Dann benötigt man noch einen Raucher, einen Stockmeißel und was war‘s im Prinzip. On Top kommen die Geräte, die man zur Honigernte braucht. Das heißt eine Schleuder, Entdeckelungsgeschirr, eine Tropfwanne und ein Sieb. Das kann man sich normalerweise ausleihen.
Ist denn sofort ein hoher Honigertrag zu erwarten? Oder geht’s erstmal klein los?
Das hängt natürlich vom Volk ab. Ich habe ein sehr starkes Volk und dieses Jahr schon 20 Kilo Honig geerntet. Eine Ernte steht dieses Jahr noch an und es werden mit Sicherheit noch mal 20 Kilo. Wenn es kein so starkes Volk ist, muss man natürlich mit deutlich weniger Ertrag rechnen.

Was machst Du mit dem ganzen Honig?
Momentan verschenken. (lacht)
Du sagtest, dass ein Volk wächst…
Ja, das stimmt. Als Jungimker sollte man mit drei Völkern starten. Eines geht immer ein, das schaut der Imker kaputt weil er so viel nachschaut. Die beiden anderen Völker ergeben ein neues Volk, aus dem aber wieder Ableger entstehen. Die Königin lebt nur drei Jahre, dann wiederholt sich alles. Aus jedem Volk entsteht jedes Jahr ein zweites Volk. Aber auch unter den alten Hasen hier hat niemand mehr als sechs Bienenvölker. Was will man mit vierzig Völkern? Dann musst Du nämlich schauen was Du mit dem ganzen Honig machst. Auf den Wochenmarkt fahren und verkaufen? Dann brauchst Du eine Lebensmittellizenz. Hier ist niemand, der erwerbsmäßig Imker ist, sondern alle möchten die Auseinandersetzung mit der Natur und den Bienen. Es gibt auch einige, die gar keine zweite Honigernte durchführen, sondern den Honig den Bienen lassen. Das finde ich persönlich sehr sympathisch. Man nimmt halt das, was man braucht, ansonsten genießt man einfach das Imkern.
Wieviel Zeit beansprucht das Imkern?
Von März bis Mai muss man einmal in der Woche rausfahren. Pro Volk benötigt man etwa eine viertel Stunde zum Kontrollieren und Waben reinigen. Wenn ich das Honigmachen und Rähmchen einlöten dazurechne, dann ist das durchschnittlich trotzdem nur eine halbe Stunde in der Woche. Ab Juni wird es dann weniger, da reicht es, wenn man alle zwei Wochen vorbeischaut. Das zieht sich dann bis September, Oktober, anschließend ist das Volk eingewintert. Im November muss ich eine Medikamentengabe machen, dabei wird eine Ameisensäurenbehandlung auf Naturstoffbasis gegen die Milbe durchgeführt. Von November bis März habe ich Ruhe, da schaue ich gar nicht mehr nach. Die Bienen machen zwar keinen Winterschlaf aber sie sind nicht aktiv. Imkern ist also ein reines Sommerhobby.
Ich habe das Imkern als sehr entspannend empfunden, Stress war keiner zu spüren. Täuscht das?
Nein das täuscht nicht, ich könnte mich hier auch einfach zu daneben setzen und zugucken. Ich mag auch dieses Reinschauen und Gucken, wo ist meine Königin? Das entspannt mich total.
Es ist schon komisch. Man wacht eines Morgens auf und hat – wie aus dem Nichts – irgendeine fixe Idee. Etwas, worauf man vorher nicht mal im Traum gekommen wäre. So geschehen bei mir an einem Morgen im April 2009. Ich vermute, dass es sehr stark damit zusammenhing, dass ich zu der Zeit sehr viel, also wirklich viel Beirut gehört habe. Als ich jedenfalls an diesem Morgen aufwachte, wusste ich, ich will unbedingt lernen Ukulele zu spielen. „Ukulele? Was ist das denn? Achso, so ne kleine Gitarre, wie der Raab eine hat. Spiel mir doch mal ein Rabigramm, hähä!“ Nein, keine Gitarre, eine Ukulele eben. Jedenfalls kannte ich glücklicherweise jemanden, einen Kommilitonen genauer gesagt, der mir ein solches Instrument vorübergehend ausleihen konnte. Und so begann ich Ukulele zu spielen. Naja, also zumindest mal es zu lernen – autodidaktisch wohlgemerkt. YouTube, UkeHunt, dem Ultimate Guitar Archive und allen voran Brian Amberg sei Dank.
Nach kurzer Zeit wurde die Ukulele dann aber auch schon verflucht. Erstens klappt einfach nicht alles auf Anhieb so wie man das will und es ja sonst überall her kennt
Zweitens, weil einem einfach sehr schnell die Finger vom Saiten runterdrücken und anschlagen wehtun (ja, ich mag keine Plektren oder bin einfach zu doof sie zu verwenden). Zu diesem Zeitpunkt war das aber auch gar nicht schlecht, schließlich wollte ja noch eine Bachelorarbeit geschrieben werden (die hatte ich gerade angemeldet). Nachdem sich meine Finger einigermaßen erholt und an die Saiten gewöhnt hatten (Hornhaut an den Fingerkuppen ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig), nahm ich mir immer dann, wenn ich genug von wissenschaftlicher Erbsenzählerei und meinem Computer hatte, die Ukulele und trällerte drauf los. Wohl auch zum Leidwesen meines Mitbewohners (obwohl Timmy immer beteuerte, dass es ihn nicht stört). Und wie es eben so ist, Übung macht den Meister oder wie in meinem Fall, zumindest den Fortgeschrittenen.
Um jetzt aber den Bogen zum Thema des Blogs zu bekommen: Seither dient mir die Ukulele als probates Mittel um mich zu entspannen – vom Alltag, vom Stress. Mittlerweile steht die zweite Abschlussarbeit kurz vor der Fertigstellung und immer öfter fällt mir die Decke auf den Kopf. Das sind dann genau die Momente, in denen ich mir die (eigene) Ukulele schnappe und ein wenig musiziere. Zwar ist aus mir immer noch kein neuer Israel „Iz“ Kamakawiwo’ole geworden, aber es macht trotzdem nach wie vor wahnsinnig viel Spaß. Und mit der Akustikgitarre ist vor einiger Zeit übrigens sogar noch ein zweites „Entschleunigungs-Instrument“ dazugekommen, das einen genauso wunderbaren musikalischen Gegenpol bildet.
Das gute an so einem neuen Blog ist, dass man neue Serien in die Runde werfen kann. Das tue ich hier erneut, jedoch nicht ohne Bewandtnis. Timmy hat einigen der Schreiberlinge hier und auch manch anderem nach mehr als erfolgreichen Aufzuchtversuchen Tomatenpflanzen zukommen lassen. Auch ich habe dieses Angebot dankend angenommen, da ich so nicht selber anziehen oder gar kaufen musste. Jedes Jahr auf’s Neue wird also mein Gewächshaus mit Tomaten, Gurken und anderem Grünzeug bepflanzt. Das ist recht ertragreich und in den Monaten von Juli bis September bin ich damit gemüsemäßig gänzlich autark. Dass die Aufzucht, die Pflege, die Ernte und natürlich auch der Genuss von Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten zur Entschleunigung mehr als geeignet ist, brauche ich hier im Kresseclub nicht gesondert zu betonen.
Die von Timmy verteilten Tomatenpflanzen sind bei mir inzwischen gut 50 bis 60 cm hoch, das bedeutet auch, dass sie langsam ein wenig mehr Pflege, als die tägliche Fuhre Wasser benötigen. Um euch am erfolgreichen Entschleunigen durch Tomatengärtnerei teilhaben zu lassen, gibt es hier eine kleine Anleitung, wie eure Tomaten noch besser gelingen und außerdem allerlei Schädlingen widerstehen. Do it yourself ist im Kontext von Brennnesseljauche auch ein wenig übertrieben, denn den größten Teil der Arbeit macht das Zeug von alleine.
Zu was braucht man denn eigentlich Brennnesseljauche? Die Frage hatte ich mir auch gestellt, bevor ich mich von ihrer Funktion überzeugt hatte. Die Jauche ist ein super Bio-Dünger, der neben Tomaten auch für alle anderen Pflanzen geeignet ist. Durch den hohen Stickstoffgehalt unterstützt die Düngung damit vor allem das Wachstum der gesamten Pflanze und der Blätter. Daher sollte die Düngung mit Brennnesseljauche auch zurückgefahren werden, wenn die Pflanzen beginnen zu blühen und Früchte zu bilden. Außerdem wird die Jauche auch häufig gegen Blattläuse und verschiedene Pflanzenpilze wie Mehltau eingesetzt.
Wie komme ich denn jetzt zu Brennnesseljauche? Das ist ganz einfach und in fünf kurzen Schritten erledigt.
- Als erstes braucht ihr einen leeren 10l-Eimer, der so halbwegs sauber ist.

- Dann sucht ihr euch eine Ecke mit Brennnesseln, schnappt euch Handschuhe und Gartenschere und “erntet” einen schönen Büschel.
- Dann schnippelt ihr die Brennnesseln in den Eimer bis dieser 1/3 bis 1/2 voll ist. Je kleiner geschnippelt, desto schneller wird die Jauche dann fertig.
- Nun müsst ihr die Suppe nur noch mit Wasser auffüllen und in entsprechender Entfernung von eurer Nase oder eurem Lieblingsgrillplatz im Garten abstellen.
- In den kommenden zwei bis drei Wochen setzt ein Gärungsprozess ein, der die Pflanzenteile zersetzt. Ihr solltet den Eimer in dieser Zeit am besten alle zwei oder drei tage mit einem Stock umrühren. Wundert euch nicht, die Jauche stinkt bestialisch. Ihr könnt den Geruch ein wenig verringern, wenn ihr alle paar Tage ein wenig Urgesteinsmehl dazu gebt, ich selber mache das jedoch nicht.
Wenn die Flüssigkeit nicht mehr schäumt, sich dunkel gefärbt hat und homogen ist, ist die Jauche fertig. Sie ist haltbar bis sie verbraucht ist. Ihr könnt sie zum Gießwasser einmal pro Woche im Verhältnis 1:10 (bei jüngeren Pflanzen lieber 1:20) hinzufügen und so unter die Pflanzen bringen. Gegen Blattläuse und Pilze kann man die Brennnesseljauche filtern und in eine Sprühflasche unverdünnt oder im Verhältnis 1:2 einfüllen. Dann einfach alle paar Tage auf die betroffenen Stellen sprühen. Das war’s schon. Auf auf in den Garten oder auf den Balkon zum Entschleunigen beim Gemüseanbau. Viel Erfolg mit euren Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika, Radieschen, Kohlrabi und Co.!

Spontanumfrage: Wer von Euch ist Berufskraftfahrer und hat den Klappstuhl stets im Handgepäck? Okay, die wenigsten vermutlich. Wer hat die Picknickdecke immer im Auto liegen? Aha, na immerhin. Also, was wir uns mühsam vor Augen führen, haben die Holländer schon voll drauf. Zwei Tage Kurzurlaub in Maastricht und Umgebung haben mir vor Kurzem eindrucksvoll bewiesen, dass nicht nur legales Weed zur vollkommenen Entschleunigung führt. Der Gute auf dem Bild oben chillte gemütlich auf seinem Campingstuhl, während der Sprit durch seine Adern Schläuche floss. Warum auch nicht?
Anderes Beispiel: Stellt Euch vor, in einer deutschen Stadt Eurer Wahl gäbs etwas zu feiern. Die ganze Stadt zieht mit, Party an allen Ecken. Natürlich hätten die Kaufleute der Stadt die Gunst der Stunde genutzt und vermutlich den Umsatz ihres Lebens gemacht. Nicht so in Holland: Wegen Koninginnendag geschlossen. So siehts aus!
„Die Kresse soll einmal täglich gegossen werden“, sagt zumindest das Manifest.
Also komme ich der Aufgabe heute mal nach und versuche, meine Gedanken zum Thema „Entschleunigung“ auf Papier zu bringen. Und, welch Stichwort, dabei geht es insbesondere auch um „Papier“.
800 tweets auf twitter,
495 Freunde auf facebook,
60 eMails am Tag (gefühlte 59 davon sollten eher an den SPAM-Ordner adressiert sein – von denen, die es automatisch schon in diesen geschafft haben, ganz zu schweigen),
aber nur 24 Stunden Zeit
und eine Frage: Was hilft uns, was hilft mir, diesem ständigen Getriebensein von den Netzwelten (zumindest vorläufig) Einhalt zu gebieten? Was schafft einen Ausgleich?
Na klar, wie auch jeder hier im Kresseclub, studiere ich “irgendwas mit Medien und Kommunikation” und auch ich bin bei facebook, twitter, YouTube, und hassenichjesehn. Selbst im studiVZ schaue ich noch ab und zu vorbei. Unglaublich eigentlich. Und jetzt noch ein Blog.
Was bei all dieser virtuellen Vernetzung nicht zu kurz kommen darf ist jedoch die reale Welt. Und ja, so vernetzt wir doch alle heutzutage sind, scheint dies schon einen enormen Teil unserer Realität auszumachen. Digitale Welten sind schon quasi-real, jedoch gibt es für mich eine analoge Realität, auf die ich hier kurz Bezug nehmen möchte.
Denn: sehnen wir uns nicht alle nach etwas mehr Ruhe, analogem Realismus, ja, nach Entschleunigung? Sonst wären wir wohl nicht hier.
Wie schön ist es, von Vogelgezwitscher geweckt zu werden, und nicht von Tweets.
Wie schön ist es, von seinem oder seiner Liebsten angestupst zu werden – und nicht per Klick zurückstupsen zu müssen.
Wie schön ist es, ein Lob ausgesprochen zu bekommen – und nicht bloß ein anonymes 1-Klick-Gefällt-mir.
Wie schön wäre es, einen Teil der digitalen Welt in die analoge zu übertragen – und das, was uns online soviel Spaß bereitet, einfach – ganz entschleunigt – nach „draußen“ zu bringen?
Viele meiner engsten Freunde sind nicht auf facebook, haben keinen eigenen YouTube-Channel und unter „zwitschern“ verstehen sie auch nur das, was man früher damit verbunden hat. Seltsam, nicht wahr?
Wie hält man nun zu solchen Menschen (die es anscheinend ja immernoch gibt) Kontakt? Die Antwort ist ganz einfach: Mails schreiben! Mails? Ja, und zwar keine “E-” sondern “A-”Mails. Analog-Mails.
Früher auch unter dem Begriff Postkarten bekannt. Eine E-Mail kann schon sehr persönlich sein, und man kann sich auch Ruhe und Zeit nehmen, sie zu schreiben. Nur: Nach diesem Credo schreiben leider die wenigsten.
“The medium is the message”
Ganz nach Kommunikationswissenschaftler Luhmann drückt allein die Wahl des Mediums, welches man benutzt, etwas aus. Für mich steht die Postkarte für sehr vieles, z.B. für das Verschicken von Bildern – ohne die Mailbox zu verstopfen. Auch hier steht einem nicht wirklich viel Platz zur Verfügung, etwas mehr als 140 Zeichen vielleicht. Aber nicht nur die Handschrift macht das “Erlebnis Postkarte” persönlich und damit auch zu einem für mich emotionalsten Kommunikationsmittel des 21. Jahrhunderts.
Was sich paradox anhören mag, ist für mich real: So schreibe ich etwa 1x die Woche eine Postkarte – auch und gerade an Leute, die ich problemlos auch über den E-Weg, den elektronischen, erreichen könnte. Der A-Weg, der analoge also, ist manchmal eben doch der Königsweg, um zumindest dem Ziel der Entschleunigung doch ein gutes Stück näher zu kommen. Postkarten werden nur einmal am Tag geliefert. Ein ständiger Gang zum Briefkasten kann man sich also ersparen – man ist zumindest ein Stück entschleunigter und gelassener, als ständig auf F5 bzw. “Aktualisieren” zu klicken, in der Hoffnung, eine E-Mail zu erhalten.
Was früher Postwurfsendungen waren, hat sich doch heutzutage schon auf das E-Mail-Postfach verlagert. Die Briefkästen sind leer, die Mailboxes quillen daher über. Wie wäre es, wenn wir nun zum Postkartenhändler um die Ecke gehen, ein paar Cent investieren und unseren Freunden eine Freude machen.
Schön wäre das! Denn eines ist sicher: Ihr werdet damit zum Zauberer! Ein Zauberer der analogen Welt, der einem Freund ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
Probiert es mal aus – und berichtet von Euren Erlebnissen.
Seit fünfeinhalb Jahren studiere ich schon „Irgendwas mit Medien“ in dem thüringischen Städtchen Ilmenau und bin bekennender Medienkonsument. Ich habe also zum einen sehr viel mit Medien zu tun und zum anderen sehr viel zu tun. Seit ein paar Monaten schreibe ich meine Masterarbeit, für die ich fast jeden Tag über 11 Stunden am Schreibtisch oder mindestens vor einem Bildschirm sitze. Wenn ich das so schreibe, dann klingt das ziemlich besorgniserregend.
Doch ich würde hier keinen Eintrag schreiben, wenn ich nicht einen Weg gefunden hätte, mich physisch etwas zu beschleunigen (und zwar über meine Tipp-Finger hinausgehend) und psychisch zu entschleunigen. Ich gehe spazieren. „Wie furchtbar langweilig!“ hätte ich als kleiner Junge gequengelt und kann es diesem kleinen Jungen auch nicht verübeln. Doch seit einigen Jahren ist genau dies eines meiner liebsten Entschleunigungsmaßnahmen.
Alles fing in der Prüfungszeit im ersten Semester meines Studiums an. Damals saß ich in der piefigen Universitätsbibliothek und starrte verzweifelt die gefühlten drei Kilogramm Vorlesungsskripte vor mir auf dem Tisch an. Ein Kommilitone riet mir daraufhin, Karteikarten zu schreiben, mit deren Hilfe ich mir die Prüfungsinhalte besser ins Hirn eintrichtern könne. Da besagter Kommilitone schon einige (erfolgreiche) Prüfungen hinter sich zu haben schien und ich froh war, mich vom eigentlichen Lernen abzulenken, fing ich das Karteikartenschreiben an. Das klingt alles noch nicht nach Entschleunigung aber ich muss etwas ausholen, um auf die Spaziererei hinzuleiten. Denn die Karteikarten brachten mich zum Wandern. Ich konnte und wollte den Kartenstapel nicht an meinem Schreibtisch sitzend durcharbeiten und beschloss daher, dies einfach draußen zu tun. Zwei belegte Brote geschmiert, Wasserflasche in den Rucksack und dann ab vor die Tür. Anfangs lief ich mehr oder weniger stur in eine Himmelsrichtung und einfach raus aus dem Ort, die Karteikarten in meiner Hand und Inhalte diverser Studienfächer vor mich her brabbelnd. Das Laufen bewahrte mich vor dem wörtlichen aber auch vor dem geistigen Stillstand. Keine Menschen, Lärm, Feed-Reader, News-Seiten, Spielekonsolen, unaufgeräumte Zimmer, soziale Netzwerke und andere Dinge, die mich ablenkten. Nur ein schöner Waldweg, frische Luft und meine eigenen Gedanken.
Auf einmal war ich an Orten, die ich abseits der typischen Kickelhahn-, Schortetal- oder Rennsteigtouren (und wahrscheinlich auch mit besserer Ortskenntnis) nie gesehen hätte. Ich glaube es gibt mittlerweile keine Straße, Gässchen oder Goethewanderweg in der Umgebung, welche ich nicht schon bewandert habe. Bei schönem Wetter auf einer Waldlichtung in der Sonne zu sitzen oder den Blick von einem der Ilmenau umgebenden Berge ins Tal zu werfen entschleunigt ungemein – und lässt einen die Dinge auch mal von einer anderen Perspektive aus sehen.
Die Zeit des Karteikartenschreibens ist mittlerweile vorbei – der Karton, in dem ich die Hundertschaft an beschriebenen Pappkärtchen archiviert habe, ruht neben dem anderen Uni-Papierkram, den man noch nicht endgültig weggeschmissen hat – doch das Spazierengehen habe ich beibehalten.
“Mein Perlenohrring ist in den Abfluss des Waschbeckens gefallen!” Damit fing alles an. “Ich weiß aber nicht, ob es der mit der echten Perle oder das Plastikding war.” Damit ging es weiter. Nun lag also etwas im Wert zwischen zehn und fünfzig Euro im Abfluss. Aufgrund der unklaren Situation beschloss ich frei nach Sun-Tzu (auch Sunzi, die Kunst des Krieges, Kapitel 4 und 8 ) mittels der Taktik des Abwartens die Situation in Vergessenheit geraten zu lassen. Dass mir dabei natürliche Verstopfungsprozesse im Abfluss (jetzt weiß ich, dass es sich dabei um ein U- bzw. S-Rohr handelt) einen Strich durch die Rechnung machten, bedeutet sicher nicht, dass damit die anderen Kapitel der “Kunst des Krieges” heute ebenso wenig praktische Relevanz haben wie die Kapitel 4 und 8 in meinem Fall. Nunja, über kurz oder lang verstopfen die Dinger halt nun mal. Das machte sich anfangs mit langsam ablaufendem Wasser bemerkbar, später konnte man gut und gerne 30 Sekunden warten, bis das Wasser eines Händewaschgangs abgeflossen war. Irgendwann wird in einer solchen Situation der “Ich bring das mal eben in Ordnung”-Ehrgeiz geweckt. Ratzefatze Abflussreiniger – ob nun Powergel oder Granulat ist dabei nebensächlich – rein, 30 Minuten warten, ordentlich durchspülen, alles frei!
Aber stopp! Da war ja der Perlenohrring. Dazu keinen blassen Schimmer, ob die aggressive chemische Substanz dem vermeintlich guten Stück etwas antut, es vielleicht sogar einfach auflöst, wie den restlichen Schmodder im Abfluss. Irgendwann aufkommende Fragen nach dem Verbleib des Ohrrings und meiner Passivität hätte ich auf Dauer nicht ignorieren können. Dementsprechend verringerte sich die Chance, das Problem Perlenohrring durch Abwarten zu lösen, gen Null. Der folgende Entschluss war schnell gefasst. Es war gerade Nachmittag und ich brauchte gerade mal wieder eine Pause von der Bildschirmarbeit, also wird der Ohrring geborgen und anschließend der Abfluss gereinigt. Kann ja nicht länger als 15 Minuten dauern. Weit gefehlt.
Die Vorbereitungen waren schnell getroffen: Untersteller Molger zur Seite schieben, Eimer unterstellen, Lappen bereitlegen, Arbeitshandschuhe an (ja, genau deswegen werde ich wohl nie meinen Klempner-Gesellenbrief bekommen) und einfach mal alle Schraubverbindungen zum Teil mit Hilfe einer kleinen Wasserpumpenzange geöffnet. Das ausströmende Wasser durchweicht sofort die Handschuhe, doch das U-Rohr gibt nach einer schwungvollen Drehung sofort den Ohrring frei. Mission erfüllt! Weit gefehlt.
Die Entfernung vom Schlönz der letzten Jahrzehnte aus den Rohrteilen macht sich abgesehen von regelmäßig wiederkehrendem Würgereiz relativ gut. Bisschen Spüli rein, schön heiß durchgespült und auf an die Re-Montage. Ich liege gut in der Zeit, die 15 Minuten sind noch nicht um. Schraubverschlüsse anziehen und auf den ersten Testlauf vorbereiten. Stolz wie Bolle wird das Wasser aufgedreht und kaum läuft es oben im Waschbecken in den Abfluss, fließt es unten direkt in den untergestellten Eimer (der mehr aus Zufall denn aus Kalkül noch da stand). Mist! Nochmal kräftig festschrauben, Wasser auf, Problem weiterhin vorhanden. Nun denn, das Leck musste ja zu finden sein. Der Einsatz von Tastsinn war dabei obligatorisch. Und da war die Austrittsstelle schon, jedoch halfen auch ein noch festeres Anschrauben und der Einsatz von Teflonband (ich hatte mal gesehen, dass jeder Profi-Wasserinstallateur das ums Gewinde wickelt) nichts. Die Funktion und Dichtigkeit des Rohres muss wohl nur noch durch den eingelagerten Dreck sichergestellt gewesen sein. Naja, dann mal fix zum Baumarkt, Ersatzteil besorgen und mit 30 Minuten Verspätung trotzdem zügig fertig werden. Weit gefehlt.
Das Grinsen des Servicemitarbeiters im Baumarkt ließ viel Raum zur Spekulation, was er von mir Klempner-Newbie hielt. Das war aber nebensächlich, denn nach kurzem Blick in meinen geruchsdichten Zipper-Gefrierbeutel konnte er das kaputte Teil identifizieren und reichte mir mit eleganten Griff ins Regal ein Ersatz-Set. “Das müssen Sie nur noch auf die richtige Länge zusägen. Ne Eisensäge haben Sie doch?” Klar, hab ich die! Welcher normale Mensch hat denn bitte keine Eisensäge. Zehn Minuten Heimfahrt (das Softeis habe ich aus Zeitgründen während der Fahrt gegessen), 20 Minuten qualvolles Sägen ohne Schraubstock und ab an den Einbau, dann bin ich in zehn Minuten fertig. Weit gefehlt.
Wie es kommen musste, war wohl die Schraube die das Einlagesieb im Waschbecken mit dem Gegenstück unter dem Waschbecken und direkt anschließend auch mit dem Abflussrohr verbindet über die Jahre so verrostet, dass ich ihrem Gewinde durch doppelten Ein- und Ausbau des gesamten Abflusses binnen eines Tages den Rest gegeben hatte und sie nun nur noch als Nagel taugte. Auf zum Baumarkt. Das Grinsen des Servicemitarbeiters deutete auf die Hoffnung hin, dass ich ihm vom Misserfolg meiner Montage berichten würde und ein neues Abflussset bräuchte. Also trat ich die Flucht nach vorne an: “Das Rohr passt wunderbar, aber das Teil hier [im Gefrierbeutel] tut’s nicht mehr. Außerdem isses ekelig.” Zehn Meter weiter im Regal ein ähnlich beherzter, diesmal aber etwas unsicherer Griff und er reichte mir ein anderes Set. Sieb, Gegenstück, Schraube und sogar ein Verschlussstopfen. Alles neu. Auf der Heimfahrt musste ich auf mein Eis verzichten, da der Verkaufswagen nun kurz vor Ladenschluss schon verwaist und abgeschlossen war. Neumontage in einem Tempo, wie wenn ich nie etwas anderes gemacht hätte, dabei überall großzügig Teflonband (mehr hilft mehr) benutzt. Wasser an. Es läuft! Und zwar in den Abfluss und nicht mehr heraus. Glückgefühle und Unglaube halten sich noch kurze Zeit die Wage, dann übernimmt ersteres mit steigender Wassermenge, die im Abfluss verschwindet, ohne wieder an ungewollter Stelle hervorzutreten, die Vormacht. Ich hatte es geschafft!
Dass aus einer geplanten 15-Minuten-Pause vier Stunden harter Klempner-Alltag wurden ist im Endorphin-Dopamin-geschwängertem Moment des Erfolges völlig nebensächlich. Nun weiß ich zwar immer noch nicht, ob es der teure oder billige Perlenohrring war, aber das ist vermutlich auch besser so. Hauptsache jetzt ist das Mädchen mit den Perlenohrring wieder glücklich. Und ich war für vier Stunden unfreiwillig vollkommen entschleunigter Klempner.
Ich mag das Social Web. Wirklich! Vernetzung und Kollaboration, Dialog und Austausch, Unterhaltung und zugleich individuelle Informationsbefriedigung. Und alles in Echtzeit – das „Gefällt mir“! Deswegen nutze ich es, studiere es und arbeite auch darin. Ich würde sogar sagen, ich konsumiere es: Immerhin bin ich Fan von ca. 200 Fanpages, lese Status-Updates von 300 Facebook-Freunden und folge 800 Leuten bei Twitter. Dazu kommen die täglichen RSS-Feeds, Posterous Subscriptions und Tumblr-Beiträge, die ich abonniert habe. Aber ich will nicht klagen – ich liebe die Medien. Vor allem die Social Media versteht sich. Das meine ich ernst.
Aber. Ja, aber. Ist ja klar, dass dieses Wörtchen nach einer derartigen Einleitung kommen musste. In vielen Momenten überfällt mich der Wunsch nach Ruhe. Nur für kurze Zeit. Für kleine Momente, in denen ich aussteigen möchte. Raus aus dem Real-time-web! Ab auf den Balkon! Auf in den Biergarten! Raus in den Park! Rein in die Natur! Wisst Ihr was ich meine? Vogelgezwitscher und leibhaftige Gespräche – so richtig bewusste Empfindung von Zeit! Aber dann auch wieder mit voller Freude und Neugier zurück ins Web!
Schon merkwürdig. Klingt eigentlich nach einem Widerspruch: „Digital Native“ meets „Ökobauer“ oder so. Dabei schließt das eine das andere doch gar nicht aus, oder? Zumindest sehen wir das so. Gemeinsam haben wir angefangen das Phänomen zu reflektieren. Arne Müller hat mir bei der Beschreibung geholfen. Wir haben dabei ein Wort in den Raum geworfen: „Digitaler Biedermeier“! Wir finden es passt haargenau, um eine temporäre Flucht aus dem Real-time-web in die Idylle zu umschreiben. Deswegen haben wir uns auch die Domain gesichert. Was aber viel wichtiger ist: Wir wollen es gerne mit Euch diskutieren! Geht es nur uns so, oder gibt es wirklich einen solchen sozialen Prozess? Und damit wir was zu diskutieren haben – hier die Definition. Die sind wir natürlich noch schuldig.
Der digitale Biedermeier steht für einen sozialen Prozess in Form einer temporären Flucht ins Idyll und Private aufgrund von beschleunigenden digital-medialen Mitmach- und Anpassungszwängen, vor allem durch die so genannten sozialen Medien. Im Gegensatz zum vorrangig politisch geprägten Biedermeier in der Zeit vor der bürgerlichen Revolution 1848 (Restauration) steht der digitale Biermeier jedoch für eine Ruhephase auf individueller und nicht auf gesellschaftlicher Ebene. Der digitale Biedermeier manifestiert sich in der zeitweisen Wiedererkennung und dem damit verbundenen Handeln des Einzelnen für eine Erhöhung von Lebensqualität und Lebensgefühl. Der damit verbundene individuell geprägte temporäre Rückzug aus der beruflichen und privaten Beschleunigung spiegelt sich in der bewussten Auseinandersetzung mit sich selbst, im Umgang mit Mitmenschen und mit der umgebenden Natur. Er steht in unmittelbarer Verbindung zur Entschleunigung und lässt eine Brücke zur Bewegung der neuen Bürgerlichkeit schlagen.
Der Kresseclub
”
So hat das Kind ein königliches Verhältnis zur Zeit, nämlich keins, wenn es spielt. Das ist es, was wir an der Kindheit bewundern: Ausstieg aus Zeit, Paradies.
Erhart KästnerSchlagwörter
analoge Realität Backstage Balkon Berufsleben Bienen Bienensterben Bienenvolk Brennnesseljauche Definition Digitaler Biedermeier Entschleunigung Entschleunigungsmaßnahme Entschleunigungsmaßnahmen Entspannung Feiertag Gewächshaus Gitarre Gurken GusGus Gärtnerei Hobby Holland Honig Imker imkern Karteikarten Klempner Koninginnendag Läuse Mehltau Musik musikalischer Gegenpol München Perlenohrring philosophieren Postkarte S-Rohr Sackgasse Siphon Spazieren gehen Tomaten U-Rohr Ukulele Verstopfung WandernKommentarsaat
- Timmy Hack bei Imker auf Probe
- Hannes Mehring bei Imker auf Probe
- do bei Imker auf Probe
- Daniel Schultheiss bei Do it yourself 1: Brennnesseljauche






